Auf Kante gepresst – Warum der Vinyl-Hype die Schallplatte kaputtmacht | Das Filter

Wir haben ein Problem. Musikindustrie, Medien und Fans feiern seit einiger Zeit einen neuen, aber eigentlich uralten Hype: die Schallplatte. Vor allem Major-Labels setzen wieder verstärkt auf das alte Stammgeschäft und überhäufen internationale Record Store Days, Hipster-Modeketten, Onlinekaufhäuser und Elektromärkte mit Reissues alter Klassiker. „Kann in Zeiten von Streaming und schlechten MP3s doch nicht schlecht sein“, mag der traditionsbewusste Popliebhaber denken. Allerdings birgt dieser Boom zahlreiche Tücken und könnte schwerwiegende Folgen für die Popkultur haben. Denn: Die Vinylproduktion arbeitet weltweit über den eigentlichen Kapazitäten. Vor allem die aufwendige Produktion, wegbrechendes Expertenwissen und antiquierte Technik sorgen immer wieder für Engpässe und Qualitätsprobleme. Für Indie-Labels, vor allem auch im Bereich House und Techno und anderer elektronischen Spielarten, die in den letzten 20 Jahren die Schallplatte nie aufgegeben und somit ihr Überleben in Zeiten von CDs überhaupt ermöglicht haben, bringt der Hype jedoch mehr Nach- als Vorteile. Vielmehr steht ihre Existenz auf dem Spiel. Wieso dem so ist, was die eigentlichen Probleme sind und weshalb der Fortbestand der Schallplatte an sich auf dem Spiel steht, erklärt unser Redakteur, aber auch langjährige Labelbetreiber Thaddeus Herrmann.

via Auf Kante gepresst – Warum der Vinyl-Hype die Schallplatte kaputtmacht | Das Filter.

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